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Tipps, Kritiken, Meinungen

Der Zufall und die Katastrophen

Letzten Samstag stand ich auf der Autobahn im Stau. Als ich mich da so umblickte, erinnerte ich mich an das letzte Mal, dass ich auf der Autobahn im Stau gestanden hatte, was auch an einem Samstag gewesen war, im Dezember 2016, worüber ich in diesem Blog sogar etwas schrieb. In der Woche auf jenen winterlichen Samstagsstau gab es den Terroranschlag mittels Fahrzeug in Berlin mit zahlreichen Toten. Ich dachte während dieses erneuten Staus darüber nach, wieder etwas dazu zu schreiben, hatte aber ein komisches Gefühl dabei. Jetzt, in der Woche auf diesen sommerlichen Samstagsstau, gab es den Terroranschlag mittels Fahrzeug in Barcelona mit zahlreichen Toten.

The Keepers

Die Qual der dunklen Geheimnisse: „The Keepers“

Bei Filmen und Fernsehserien, die rein fiktive Geschichten erzählen, bestehe ich geradezu auf Happy Ends. Dokumentationen wie „The Keepers“ erinnern mich wieder daran, warum das so ist: weil es in der Realität allzu oft kein gutes Ende gibt, weil Täter nicht zur Rechenschaft gezogen werden und Institutionen, die zu unserem Schutz gedacht sind, mitunter versagen. Manchmal sogar absichtlich.

Eier!

„Eier!“. Eine Geschichte über Ziegenhoden und Radiowellen

„Eier, wir brauchen Eier!“ wusste schon der große deutsche Philosoph Oliver Kahn. Dabei hatte er aber zweifellos nicht die Eier von Ziegenböcken im Sinn. Der Torwart-Titan ist eben kein John R. Brinkley. Glücklicherweise. Wer weiß, auf welche Abwege ein zweiter Mr. Brinkley die Menschheit führen würde. Die Dokumentation „Eier!“ (Original „Nuts!) erzählt die Geschichte eines amerikanischen Scharlatans, der Ziegenhoden transplantierte und damit Millionen verdiente.

Santa Clarita Diet

Wenn die Nachbarn als Essen vorbeikommen: Santa Clarita Diet

Auch nach 25 Jahren Beziehung kann die bessere Hälfte einen immer noch überraschen, z.B., indem sie plötzlich anfängt, Menschen zu verspeisen. Netflix‘ neuester Geniestreich „Santa Clarita Diet“ zeigt uns das früher ganz normale Makler-Ehepaar Sheila und Joel Hammond aus der gepflegten Vorstadt Santa Clarita, das plötzlich morden muss, als Sheila zum Zombie wird.

Geschichten zum Schnee

Der Name Egon war seit den Zeiten von DDR-Machtmensch Egon Krenz nicht mehr so oft in den deutschen Medien zu vernehmen wie jetzt rund um den 13. Januar 2017, da uns ein als Egon betiteltes Sturmtief kräftig Schnee mitgebracht hat. Die Egon’ische Schneemenge entspricht ungefähr der Schneemenge, die wir gerne zu Weihnachten gehabt hätten.

Dachboden der Geschichte

Dachboden der Geschichte

So, das war’s. 2016 kann verschnürt, in einen Karton gepackt und auf dem Dachboden der Geschichte verstaut werden. Vielleicht werden wir in einigen Jahren auf den Dachboden gehen und uns besonders bemühen, diesen Karton zu ignorieren. Oder wir werden ihn schon nächstes Halloween wieder hervorholen, um uns als 2016 zu verkleiden. Es gibt wahrlich weniger schaurige Kostüme.

Stauerlebnis

Sie nannten es „Verkehrsstörung“

„Eine Meldung betrifft Ihre Route“. Diese Worte hört man nicht gerne von der Frau aus dem Navi. Wenn sie dann allerdings von einer „Verkehrsstörung“ spricht, macht sich erst einmal Erleichterung breit, dass wenigstens kein Stau vor einem liegt.“Mittlere Geschwindigkeit 30 Stunden Kilometer“ klingt ja auch nicht so schlimm. Tja, wir sind wirklich voll drauf reingefallen. Von wegen Verkehrsstörung. Klarer Fall von FakeNews!

Jahresrückblicke

Jahresrückblickshauptsaison

Wenn die Städte im hellen Schein von Lichterketten erstrahlen, die Wohnung nach Spekulatius duftet und morgens Glühwein statt Kaffee in den Tassen der Arbeitskollegen schwappt, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat: bald ist wieder die Zeit der großen Jahresrückblicke. Ich möchte ja nicht vorgreifen, aber so richtig lustig wird das diesmal nicht.

Team Foxcatcher Review

Die Geschichte von Team Foxcatcher

Eine Ranch, ein Ringerteam, ein verschrobener Milliardär und schließlich ein Mord: die Doku „Team Foxcatcher“ erzählt eine wahre Geschichte, die so hollywood-like ist, dass sie 2014 auch bereits als Spielfilm mit dem Titel „Foxcatcher“ umgesetzt wurde. Die Doku, abrufbar auf Netflix, arbeitet nicht mit Spielfilmszenen, sondern mit zahlreichen Privataufnahmen sowie Aussagen der noch lebenden Beteiligten.