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Fotografie Tag

Erste Foto vom Mond und mehr

Unnützes Wissen, 16. Akt

Vom kalten und nassen November wechseln wir über in den ebenso kalten und nassen, aber schöner dekorierten und nach Zimt duftenden Dezember. Mit dabei haben wir in Schachteln verpackte Fakten über die Geschichte der Fotografie, die Erfindung des Hydranten, Ameisenbären, die teuerste Sonnenbrille der Welt und die Olympischen Spiele von 1904.

Nahe

Die wilde Kamera: Nahe!

Näher, noch näher, DAS IST ZU NAHE. Fotografen versuchen ja grundsätzlich, so nah wie möglich an ein Motiv heranzukommen, um eine gute und detaillierte Aufnahme machen zu können. Nutzt man eine Wildkamera, hofft man darauf, dass das Motiv von sich aus nah herankommt. Das klappt auch, nur eben manchmal zu gut.

Fotosamstag: Dumm gelaufen

Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Shit happends. Pleiten, Pech und Pannen. Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Wir alle kennen diese Floskeln und wir alle haben sie schon erlebt. Manchmal läuft es einfach schief im Leben. Nicht unbedingt, weil man etwas verkehrt macht, sondern weil das Universum gerade wieder einen Anfall schlechten Humors hat – und man selbst die Pointe ist.

Photina Reflex.

Photina Reflex. Die mit den zwei Augen

Da schlage ich in einem Wartezimmer eine beliebige Zeitschrift auf und blicke plötzlich auf eine Werbeanzeige für einen Fotowettbewerb, auf dem eine Frau eine altmodische Kamera in der Hand hält. Sofort macht es Klick bei mir: die Kamera habe ich auch. Allerdings sieht man meiner ihr Alter durchaus an, was sie etwas weniger wie eine perfekte Requisite wirken lässt. Diese Kamera ist eine Photina Reflex.

Alte Tierfotos

Alte Tierfotos: Fast vergessene Vierbeiner

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Menschen noch nicht hemmungslos alles fotografiert, was ihnen so vor die Nase kam. Dies war allein schon finanziell nicht möglich und niemand hatte Instagram-Follower, die interessiert an stündlichen Schnappschüssen gewesen wären. Das heißt aber nicht, dass vor 80, 70 oder 60 Jahren nur Fotos von staatstragend in die Kamera blickenden Familienmitgliedern geschossen wurden. Das nun wirklich nicht.

Bewegungsaufnahme

Die wilde Kamera: Bewegung!

Die Fotofalle braucht einen Auslöser, um zu zuschnappen, und dieser Auslöser ist Bewegung. Sobald in ihrem Blickfeld etwas oder jemand huscht, wackelt, flattert, umfällt oder springt, macht die Wildkamera ein Foto. Dementsprechend zeigen viele der Aufnahmen, die ich mittlerweile gesammelt habe, Lebewesen mitten in der Bewegungen vom Rennen bis zum Abheben.

Fotobox: Accessoires

Hochzeitsfotografie im Selfie-Zeitalter

Der Beruf des Hochzeitsfotografen war sicherlich auch schon mal glanzvoller. Heute müssen sich professionelle Fotografen der preisgünstigen Konkurrenz durch motivierte Amateure erwehren, die von der ausgereiften Technik moderner Kameras profitieren. Ich weiß das, denn ich bin so ein Amateur, wenngleich ich noch nie einem Hochzeitsfotografen einen Job geklaut habe. Es sind aber nicht nur die Amateure mit Technik, es ist teilweise auch die Technik alleine, die Profis ein wenig an den Rand drängt.

Alte Kinderfotos: Jugend früher

Alte Kinderfotos: Von Hitlerjugend bis Jugendweihe

Auf den letzten Seiten des „Das war deine Kindheit“-Albums folgen die Teenagerjahre. Diese Zeit, in der alles möglich und jeder unmöglich erscheint. Auch ich schließe meine mehrteilige Präsentation alter Kinderfotos mit den Aufnahmen Jugendlicher aus dem ganz frühen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ab. Einschließlich einer Epoche, in der die Jugend dazu verführt wurde, sich über andere Menschen zu stellen und bis aufs Blut zu kämpfen.

Die wilde Kamera: Kirsche!

Vögel mögen gerne Kirschen. So gerne, dass Menschen, die einen Kirschbaum im Garten haben, genau so gut keinen Kirschbaum im Garten haben könnten, denn die Piepmatze futtern ihnen die Früchte weg. Auch wenn es dafür keiner Beweise mehr bedurft hätte, habe ich mir trotzdem die (nicht wirklich mühevolle) Mühe gemacht, meine Wildkamera unter und an dem Kirschbaum in unserem Garten aufzustellen. Mit Ergebnissen, die so gar nicht verblüffen.

Alte Kinderfotos

Alte Kinderfotos: Rotkäppchen und der böse Eisbär

Nachdem sie Kleinkinder waren und bevor sie Teenager werden sind Kinder … Kinder. Neudeutsch spricht man auch von Pre-Teens. Diesen Ausdruck haben die Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eher selten genutzt und genau in diese Zeit begeben wir uns nun mit einem Schwung alter Kinderfotos von Kindern. Keine Babys, keine Kleinkinder, keine Jugendlichen (die kommen später), sondern Kinder.

Nachtaufnahme

Die wilde Kamera: Nacht!

Den spannendsten Aspekt einer Fotofalle bilden natürlich die Nachtaufnahmen. Selten sehen sie wirklich gut aus, aber dafür haben sie eine faszinierende, manchmal sogar unheimliche Note. Diese Fotos dokumentieren, was vor sich geht, während man selbst ahnungslos im Bett liegt oder immer noch mit den Augen auf halbmast vor dem Fernseher vegetiert. Die Nacht ist nicht die Glanzzeit der Menschen, sondern anderer Wesen.

Kindheit früher

Alte Kinderfotos: Mini-Matrosen und kleine Krieger

Irgendwann sind die Nachwuchs-Menschen keine Babys mehr, sondern Kleinkinder, die damit beginnen, die Welt auf ihren eigenen zwei Beinen zu entdecken. Festgehalten wird dies und wurde dies auch schon früher mit den Kameras der Eltern oder anderer Personen aus dem Umfeld. Diese Fotos von einst erlauben dabei einige Eindrücke davon, wie Kindheit früher definiert wurde und welche Erwartungen man an die zukünftigen Erwachsenen hatte.

Fotosamstag: Oberflächen

Sprichwörtlich zählt ja nur, was unter ihr liegt, dabei kann eine Oberfläche auch für sich sehr markant sein. Im Alltag sehen wir ständig Oberflächen, laufen auf ihnen, lehnen daran, sitzen darauf, stellen Dinge auf ihnen ab. Oberflächen werden sehr beansprucht und das sieht man ihnen häufig an. Sie haben Charakter.

Alte Kinderfotos: Babyfotos

Alte Kinderfotos: Babybilder mit Stich

Wie sehr sich eine Gesellschaft verändert, zeigt sich nicht zuletzt daran, wie die Kinder aufwachsen, welche Spiele sie spielen, welche Freiheiten sie haben, was ihnen beigebracht wird, wie sicher sie sind. Alte Kinderfotos erlauben einen kleinen und begrenzten, aber auch authentischen Blick auf das damalige Aufwachsen.

Fotosamstag: Invertieren

Das Invertieren ist eine Technik in der Bildbearbeitung, die zwar durchaus ziemlich interessante Ergebnisse hervorbringt, sich aber nie richtig durchgesetzt hat. Vielleicht, weil invertierte Bilder immer ein bisschen obskur aussehen und einen im wahrsten Sinne des Wortes negativen Effekt auf die Betrachter haben.