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Literatur Tag

Unnützes Wissen, Best of

Alles, was man schon immer nicht über Amerikas Fast-Food-Imperium Nr. 1, Bären, Friedrich Schiller, den Bundesstaat Louisiana und Neuseeländischen Fußball wissen wollte, noch einmal als kleines Best of zusammengefasst. Mit sensationellen zusätzlichen Fakten wie vegetarische Burger, schwimmende Äpfel und millionenschwere Fehler.

Der Zufall und die Katastrophen

Letzten Samstag stand ich auf der Autobahn im Stau. Als ich mich da so umblickte, erinnerte ich mich an das letzte Mal, dass ich auf der Autobahn im Stau gestanden hatte, was auch an einem Samstag gewesen war, im Dezember 2016, worüber ich in diesem Blog sogar etwas schrieb. In der Woche auf jenen winterlichen Samstagsstau gab es den Terroranschlag mittels Fahrzeug in Berlin mit zahlreichen Toten. Ich dachte während dieses erneuten Staus darüber nach, wieder etwas dazu zu schreiben, hatte aber ein komisches Gefühl dabei. Jetzt, in der Woche auf diesen sommerlichen Samstagsstau, gab es den Terroranschlag mittels Fahrzeug in Barcelona mit zahlreichen Toten.

Lake Anne Plaza, Reston

Die amerikanische Idylle, nach der ein Ebola-Virus benannt ist

Im Jahr 2012 kürte das Magazin CNNMoney die Best Places to Live in America. Auf Platz 7 dieser illustren Aufzählung der lebenswertesten Orte in den USA landete die Stadt Reston im Bundesstaat Virginia. Kein schlechtes Ergebnis, aber wer weiß, ob es nicht noch besser ausgefallen wäre, wenn Reston nicht mit dem so gefürchteten Ebola-Virus in Verbindung stehen würde. Mehr noch: Reston ist von Deutschland „besetzt“.

Enheduanna

Enheduanna. Die 1. Schriftstellerin der Welt

Wer die erste Frau im Weltraum war, lässt sich recht mühelos nachvollziehen. Auch die erste Frau, die einen Oscar gewonnen hat, dürfte nicht schwer zu ermitteln sein. Zu ergründen, wer die allererste Schriftstellerin der Welt war, ist dagegen unmöglich. Hier müssen wir uns mit der ersten namentlich bekannten Schriftstellerin, deren Werke schriftlich überliefert sind, begnügen. Diese ist aber auch nicht gerade von gestern.

Aokigahara

Aokigahara. Der Selbstmordwald

Ein dichter, stiller Wald, in dem alles gleich aussieht. Hier verliert man schnell die Orientierung und kann für immer verschollen bleiben. Leider wollen einige Menschen genau dies. Aokigahara ist der Name eines Waldes in Japan, der jedes Jahr zahllose Selbstmörder anlockt, die hier ihr Leben beenden und oftmals erst nach mehreren Jahren entdeckt werden. Oder gar nicht.

Zahn der Zeit

Eine Betrachtung der Zeit

Die Zeit ist ein äußerst vielseitiges Konzept. Sie kann rasen und stillstehen, man kann sie verlieren, während andere sie finden, sie heilt Wunden und setzt Zeichen, sie ist Geld, das gestohlen oder verschwendet wird, sie dreht sich nie um und sie zeigt jedem unnachgiebig ihre Zähne.

Zwei unechte Schweine

„Ein Haufen toter Schweine“. Der Alltag eines Berufsmörders

Der Autor Warren Ellis glaubt an den amerikanischen Traum … als etwas, das man genüsslich auseinander nehmen und in richtig spitze, kleine Einzelteile zerlegen kann. In seinen Romanen „Gott schütze Amerika“ und „Gun Machine“ hält der gebürtige Brite der amerikanischen Kultur knallhart den Spiegel vor und schont die Leser dabei nicht mit Beschreibungen von Gewalt und Unmoral. Wer da lieber erst einmal eine kleinere Dosis kosten möchte, der kann dies mit Ellis‘ Kurzgeschichte „Ein Haufen toter Schweine“ wunderbar tun.

Das Jahr der Gemeinfreiheit

Das Thema Gemeinfreiheit flammt zwar im öffentlichen Diskurs immer mal wieder auf, zumeist im Zusammenhang mit der leidigen, bisweilen unfreiwillig komischen Problematik der Bildrechte, bei der auch schon mal über Affen-Selfies gestritten wird, aber in der Regel interessieren sich weder die Medien noch der Ottonormalkonsument sonderlich dafür, welche Werke wann gemeinfrei werden. 2016 ist das zum ersten Mal anders.