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Unnützes Wissen, Kapitel 6

Unnützes Wissen, Kapitel 6

Auch um das Jahr 2017 zu füllen gibt es mehr als genug so genanntes „unnützes Wissen“. Das sind Fakten, die normalerweise nicht zum Allgemeinwissen gehören, die äußerst selten bis nie in der Schule abgefragt werden und die bei sehr vielen Menschen nur ein Achselzucken verursachen. Quasi „Na und?!“-Fakten. Wie immer sind sie in der rechten unteren Ecke diese Blogs zu finden und werden am Anfang des nächsten Monats mit zusätzlichen Gedanken zusammengefasst.

 

Unnützes Wissen 45 – 52

45

Das Logo der populären App Snapchat heißt „Ghostface Chillah“. Dieser Name basiert auf „Ghostface Killah“, dem Künstlernamen eines US-amerikanischen Rappers.

SnapchatDas wissen vor allem … große Snapchat-Fans, die gelegentlich auch mal aufhören, Selfies von sich zu machen und sich stattdessen etwas näher mit der von ihnen so leidenschaftlich genutzten Plattform beschäftigen. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen, da ich noch nicht einmal einen Snapchat-Account besitze. Aber immerhin mache ich ein ganz bisschen Instagram, also bin ich nicht total aus der Zeit gefallen. Oder doch? Das geht ja dieser Tage recht fix. Einmal zu langsam umgedreht und schon hat man 3 Trends versäumt und einen Teenie-Schwarm verpasst. Letzteres ist zu verschmerzen. Ersteres meistens auch.

 

 

46

Im Südsudan wurde in einigen Gegenden lange Zeit die Sprache Togoyo gesprochen. Sie starb jedoch durch die Verbreitung der Sprachen Englisch und Arabisch im Land aus.

Das interessiert besonders … Linguisten, Afrikanisten und vielleicht noch den einen oder anderen Studenten irgendeines artverwandten Wissenschaftszweiges, der händeringend nach einem Thema für seine Diplomarbeit sucht. Bitte, gern geschehen.

 

47

Nachdem die NASA die Öffentlichkeit darum gebeten hat, bei der langwierigen Klassifizierung von Galaxien in elliptisch oder Spirale zu helfen, wurde von mehreren Universitäten das Projekt Galaxy Zoo gestartet. Mehr als 80.000 Freiwillige klassifizierten dabei über 10 Millionen Bilder.

Daraus lernen wir, dass … der Weltraum fasziniert, Menschen gemeinsam viel schaffen können, es noch fleißige Studenten gibt und manchen Leuten einfach wirklich sehr, sehr langweilig ist.

 

48

Die Schnee-Eule hieß in Deutschland nicht immer so. Ehe sich diese Bezeichnung durchsetzte, wurde sie unter anderem „Weiße Eule“, „Große weiße nordische Eule“ oder „Tageseule“ genannt.

Schnee-EuleDies beweist, dass … manche Leute wirklich keine Tiere benennen sollten. „Große weiße nordische Eule“? Bis man das notiert hat, ist der Vogel schon an Altersschwäche gestorben. Ein knackiger Name wie „Schnee-Eule“ ist da wirklich vorzuziehen. Die drei E’s hintereinander sind zwar ein bisschen gewagt, aber gut merken lässt sich diese Bezeichnung schon. Wie die Schnee-Eule selber das sieht, hat bisher noch niemanden interessiert.

 

 

 

49
Père Joseph ist eine Käsesorte aus Belgien, die nach dem französischen Kapuziner-Mönch François-Joseph Le Clerc du Tremblay de Maffliers benannt wurde.

Das sollte man sich merken, weil … der Name dieses Mönches ein hervorragendes Passwort abgibt. Schön lang. Dazu mit Sonderzeichen, perfekt.

 

50

Der 50. Papst hieß Anastasius II. und wurde am 24. November 496 ernannt. Er starb drei Jahre später.

Das ist ein Thema für … Kirchenhistoriker. Allerdings eher für jene Kirchenhistoriker, die sich auf langweile Päpste spezialisiert haben. Der 50. Papst hat keine bleibenden Eindrücke hinterlassen und es ist kaum Nennenswertes über ihn bekannt.

51

Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 wird Softball (Damen) wieder als Disziplin vertreten sein. Dies war zuletzt 2008 der Fall. Gold holte damals Japan.

SoftballDas freut vor allem … die Japaner. Vermutlich auch andere Nationen, die starke Damen-Softballteams haben sowie Menschen, die diese Sportart gerne verfolgen. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass es solche Menschen gibt, begegnet bin ich noch keinem. Ist Softball so langweilig wie Baseball? Macht ja nichts, wenn Olympia ist, wird alles geguckt.

 

 

 

 

52
Der Diran ist ein Berg im pakistanischen Karakorum-Gebirge, der 7266 Meter misst. Er wurde erstmals 1968 durch die Österreicher Rainer Göschl, Rudolph Pischinger und Hanns Schell bestiegen.

Das ist ein Thema für … jeden, der findet, dass der Mount Everest nun wirklich genug Aufmerksamkeit genossen hat. Es gibt in der Tat noch sehr viele weitere Berge auf diesem Planeten, an denen wahnsinnig Mutige oder mutige Wahnsinnige ihre Grenzen ausloten können.

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