Category: Archiv

Diese Beiträge haben etwas an Aktualität verloren, sind aber trotzdem noch gut. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist immer nur eine Empfehlung.

  • Wordpress Gutenberg

    Gutenberg is coming

    Johannes Gutenberg erfand 1450 den Buchdruck und veränderte damit die Welt. Für November plant die WordPress Foundation die Auferstehung Gutenbergs in Form eines neues Editors für ihr weltweit erfolgreiches Content Management System WordPress, das ich ebenfalls verwende. Erwartet uns ein Wunder, das wir alle feiern werden, oder blicken wir eher einem Schreckgespenst entgegen?

  • WM 2018: Deutsche Nationalmannschaft. Niederlage gegen Mexiki

    Salsa in die Wunde

    Zum ersten Mal, seit ich auf der Welt bin, hat die deutsche Nationalmannschaft ein WM-Auftaktspiel verloren. Zuletzt passierte dies 1982, ein Jahr vor meiner Geburt, gegen Algerien. Danach erreichte die deutsche Mannschaft noch das Finale, womit bewiesen wäre, dass ein verpatzter Start keine Katastrophe sein muss. Leider fühlt sich diese Niederlage gegen Mexiko dennoch wie ein Abgesang an.

  • WM Verschwörungstheorien

    WM-Geschichte(n): Wer spielt hier falsch?

    Bei einer Fußballweltmeisterschaft geht es um viel. Um viel Prestige, um viel Begeisterung und um viel Geld. Was davon wichtiger ist, liegt mitunter in der politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Situation eines Landes begründet. Eine Mannschaft kann dabei schnell selbst zum Spielball werden.

  • WM-Geschichte

    WM-Geschichte(n): Seitenwechsel, Südamerika, Sanon

    Alle vier Jahre versammeln sich die besten Fußballnationen der Welt, um in einem Turnier den Champion zu ermitteln, der sich Weltmeister nennen darf. Im Sommer 2018 wird das bedeutendste Turnier für Fußball-Nationalmannschaften bereits zum 21. Mal ausgetragen. Die 20 Turniere zuvor sind alle auf ihre Weise in die Geschichte eingegangen.

  • 24. September

    Was man über den 24. September (nicht) unbedingt wissen sollte

    An diesem Wochenende ist Bundestagswahl in Deutschland. Der eine oder andere dürfte davon gehört haben. Am 24. September strömen die Deutschen an die sprichwörtlichen Wahlurnen, die überhaupt nicht wie Urnen aussehen, um zu entscheiden, wer die kommenden vier Jahre die Geschicke dieses Landes lenken wird. So präsent der 24. September seit Wochen in den Medien ist, so wenig sprechen wir wirklich über dieses Datum. Was hat es mit dem 24. September auf sich? Was sind seine Geheimnisse? Wo war er die letzten Jahre?

  • Fußballspruch des Jahres

    Elf Zitate sollt ihr sein

    Aus Angst vor übermächtigen Lippenlesern halten sich im Profifußball immer mehr Spieler und Trainer bei der Kommunikation auf und neben dem Platz die Hand vor den Mund. Für die sprachlichen Perlen, die uns dabei vielleicht entgehen, werden wir mehr als entschädigt durch all das, was die Persönlichkeiten des Fußballs so in die Mikrofone plappern, die man ihnen bei jeder sich bietenden Gelegenheit an den Händen vorbei unter die Nase hält.

  • Zufall

    Der Zufall und die Katastrophen

    Letzten Samstag stand ich auf der Autobahn im Stau. Als ich mich da so umblickte, erinnerte ich mich an das letzte Mal, dass ich auf der Autobahn im Stau gestanden hatte, was auch an einem Samstag gewesen war, im Dezember 2016, worüber ich in diesem Blog sogar etwas schrieb. In der Woche auf jenen winterlichen Samstagsstau gab es den Terroranschlag mittels Fahrzeug in Berlin mit zahlreichen Toten. Ich dachte während dieses erneuten Staus darüber nach, wieder etwas dazu zu schreiben, hatte aber ein komisches Gefühl dabei. Jetzt, in der Woche auf diesen sommerlichen Samstagsstau, gab es den Terroranschlag mittels Fahrzeug...

  • Zurück zum Buch

    Zurück zum Buch … oder nicht

    Vor fast genau einem Jahr habe ich in einem Blogbeitrag erklärt, warum ich zwar Bücher liebe, aber inzwischen den Kindle bevorzuge. Nun sitze ich hier und gestehe, in einer schweren Lesekrise zu stecken. Schuld daran ist der Kindle oder vielleicht auch nicht und die Lösung ist wieder das gute alte analoge Buch – oder vielleicht auch nicht.

  • Dachboden der Geschichte

    Dachboden der Geschichte

    So, das war’s. 2016 kann verschnürt, in einen Karton gepackt und auf dem Dachboden der Geschichte verstaut werden. Vielleicht werden wir in einigen Jahren auf den Dachboden gehen und uns besonders bemühen, diesen Karton zu ignorieren. Oder wir werden ihn schon nächstes Halloween wieder hervorholen, um uns als 2016 zu verkleiden. Es gibt wahrlich weniger schaurige Kostüme.

  • Die Weihnachtsgeschichte

    Lukas, Kapitel 2

    Der 19. Dezember 2016 fing wie ein ganz normaler Tag an. Ein Tag, an dem ich mich noch ein bisschen über einen Verkehrsstau vom Samstag zuvor auslassen konnte. Das war legitim. Ich konnte nicht ahnen, was an dem Abend geschehen würde. Der Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin war ein Schock, der erst einmal alles andere, was einem gerade noch wichtig erschien, so unfassbar banal wirken ließ. Aber auch am nächsten Tag ging das Leben mit all seinen Banalitäten weiter.

  • Jahresrückblicke

    Jahresrückblickshauptsaison

    Wenn die Städte im hellen Schein von Lichterketten erstrahlen, die Wohnung nach Spekulatius duftet und morgens Glühwein statt Kaffee in den Tassen der Arbeitskollegen schwappt, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat: bald ist wieder die Zeit der großen Jahresrückblicke. Ich möchte ja nicht vorgreifen, aber so richtig lustig wird das diesmal nicht.

  • Präsident Trump

    Der Präsident aus der Muppetshow

    Gestern konnte ich durchs Fenster eine Gruppe Banker im feinen Zwirn beobachten, die ein staatstragend wirkendes Meeting abgehalten haben. Wir haben gescherzt, dass dies wohl bedeutet, dass Donald Trump die Wahl gewonnen hat. Heute ist uns das Lachen so ein wenig vergangen.

  • Warum sind Clowns gruselig?

    Angriff der Clownkrieger

    Wir müssen ernsthaft über Clowns reden. Ein so gar nicht komischer Trend breitet sich derzeit in den USA, Australien, Kanada und Europa aus: Unheimliche Clowns erschrecken Kinder und Erwachsene mit ihrer gruseligen Aufmachung und teilweise mit Waffen wie Messer und Hammer fast zu Tode. Man nennt sie Horror Clowns, Killer Clowns oder Creepy Clowns. Selten dämliche Idioten in geschmacklosen Kostümen trifft es aber auch.

  • Zu viel Trump

    Die Invasion der nackten Donald Trumps

    Hilfe, jetzt zeigt Trump auch noch seinen Donald. Allerdings nicht freiwillig und zum Glück auch nicht in echt. Am gestrigen Donnerstag (18. August 2016) tauchten in fünf Städten der USA nackte Figuren auf, die mehr als offensichtlich dem umstrittenen Präsidentschaftskandidaten nachempfunden waren. Sein Name stand sogar drauf, für die politisch besonders uninteressierten Kunstbanausen.

  • Hornissen nicht willkommen

    Ein ganzes Nest davon

    Ich habe neue Nachbarn. Sie sind eigentlich nicht besonders unfreundlich, sehen aber schon ein wenig furchterregend aus, sind ziemlich laut und vertun sich ärgerlicherweise dauernd in der Adresse. Meine neuen Nachbarn sind Hornissen. Viele Hornissen. Sie haben ein ganzes Nest wenige Meter neben dem Fenster meines Schlafzimmers.

  • Sommerloch: Symbolbild

    Der Sommer ohne Sommerloch

    In der Vergangenheit haben wir uns alle ganz gerne mal lustig gemacht über das so genannte “Sommerloch”, in welchem aufgrund fehlender Top-Nachrichten schon mal kuriose Provinzgeschichten die Schlagzeilen beherrschen durften. In diesem Jahr gibt es kein Sommerloch, nicht einmal die Illusion davon.

  • Brexit: Flagge

    Macht Großbritannien wieder klein

    Der Brexit ist da und alle sehen sich an und denken: “ups!” So richtig hat niemand damit gerechnet, auch die Briten selbst nicht. Die Märkte reagieren natürlich nervös und viele von denen, die gestern erst abgestimmt haben, würden es heute gerne noch einmal tun – für einen Ausstieg aus Großbritannien.

  • Ukraine 1944: Alte Radios

    Ukraine gewinnt 2016 mit 1944

    Der Eurovision Song Contest will nicht politisch sein, er versucht absolut alles, um dem Stigma, von der aktuellen Politik in Europa beeinflusst zu werden, zu entkommen und integriert dazu sogar schon nicht-europäische Teilnehmer, doch am Ende war der ESC 2016 so hochpolitisch, dass es schon an Absurdität grenzte.