Tagged: Ideenfindung

  • Märchen als Inspiration

    Überbreiter Kürbis mit Rädern behindert Straßenverkehr

    “Nehmen Sie gefälligst die blöde Krone ab. Was für eine Respektlosigkeit!” Dieses Zitat aus Hans Erich Nossacks Erzählung “Der König geht ins Kino” bringt es auf den Punkt: berühmte und beliebte Märchenelemente passen schwerlich in unseren heutigen Alltag und wirken dort schräg und unpraktisch. Das wiederum eröffnet viele kreative Möglichkeiten.

  • Storywürfel

    Die Würfel sind gefallen

    Kreativität ist mehr als nur Glück und Zufall, dennoch können Glück und Zufall durchaus in kreative Prozesse eingebunden werden. Das funktioniert nicht nur recht effektiv, es macht auch noch sehr viel Spaß. Bestes Beispiel hierfür sind die Storywürfel, auch Storycubes genannt, die der Inspiration spielend auf die Sprünge helfen.

  • Satzgenerator: Die aufdringliche Katja tritt gegen deinen Rhododendron

    Die aufdringliche Katja tritt gegen deinen Rhododendron

    Wer tut was gegen meinen wie bitte? Den Satz “Die aufdringliche Katja tritt gegen deinen Rhododendron” wird wohl in meinem ganzen Leben niemals jemand zu mir sagen. Ich kenne keine Katja, schon gar keine aufdringliche, und einen Rhododendron hatte ich, wie auch andere Sträucher, noch nie. Aber das ist ja das schöne an Zufallssätzen aus dem Generator: sie zeigen neue Welten auf. Neue Welten mit pflanzentretenden Nervensägen.

  • Problem

    Willkommen zur Negativkonferenz!

    Wo liegt das Problem? Genau das ist der Ansatz der Negativkonferenz, einer Kreativitätstechnik, die ein wenig mit der Flip-Flop-Methode verwandt ist und statt nach Lösungen nach Problemen sucht. Wer sich jetzt denkt: “Hey, das ist was für mich, mit Problemen kenne ich mich aus!”, der ist schon mal auf dem richtigen Weg. So muss das laufen. Vergesst (vorerst) die Lösungen, sucht die Probleme!

  • spekulation

    Alles reine Spekulation

    Drei Kreativtechniken zur Ideenfindung – oder Kreativitätstechniken, wie man sie auch nennt – habe ich bereits vorgestellt. Die vierte Technik ist rein spekulativ. Sie funktioniert nach dem Was wäre, wenn-Prinzip und heißt ganz schlicht “Spekulation”. Denn darum geht es: um das Spekulieren.

  • Traum

    Wahnsinnig einfallsreich

    Wie vielen großen Erfindern sind ihre besten Ideen wohl im Schlaf gekommen? Welche sensationell guten Einfälle, von denen wir bis heute profitieren, formten sich in den Träumen von klugen Menschen, die tagsüber zu sehr mit dem Alltagskram beschäftigt waren? Ich weiß es nicht, aber ich vermute, die Zahl der unnützen, fragwürdigen und komplett verrückten Ideen, die aus Träumen entstanden sind, ist signifikant höher.

  • Flip Flop Methode

    Einfach mal andersherum: die Flip-Flop-Methode

    Nach den zwei klassischen Kreativtechniken der Reizwortanalyse und der Inspiration durch alte Fotos widme ich mich einer Technik zur Ideenfindung, die alles auf den Kopf stellt: die Flip-Flop-Methode. Diese Herangehensweise basiert auf der Annahme, dass wir Negatives schneller erkennen und besser analysieren können als Positives. Anders wären wir wohl auch nie aus der Steinzeit herausgekommen und fänden es immer noch absolut super, in kalten Höhlen zu hausen und uns grunzend zu unterhalten.

  • Bildergeschichten: Album

    Bildergeschichten – Geschichten bilden

    Nicht nur die von mir bereits thematisierte Reizwortanalyse ist ein beliebter Trick gegen besonders hartnäckige Formen der Schreibblockade, auch die Inspiration durch alte Fotos wird gerne gegen tiefsitzende Ideenlosigkeit empfohlen. Wenn das ein Wundermittel wäre, hätte ich bereits mindestens 20 Bestseller geschrieben und das Internet mit Kurzgeschichten und Essays geflutet. Bei der Menge an alten Fotos, die ich durch meine Photographica-Leidenschaft besitze, stünde mir quasi der Nobelpreis für Literatur zu.

  • Reizwortanalyse

    Die Ente mit dem Eimer auf dem Dachboden

    1 aus 3. Wenn uns damals in der Grundschule drei Wörter vorgegeben wurden, aus denen wir eine Geschichte schreiben sollten, bekam ich am Ende meistens eine 1. Im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler machte mir diese Art von Prüfung tatsächlich Spaß. Dafür empfand ich jede andere Art von Prüfung, besonders solche, in denen Zahlen eine primäre Rolle spielten, als ziemlich unerfreulich. Da hieß es dann eher 5 aus 1.