Tagged: Netflix

  • Le Manoir (Film)

    Der Film, in dem nur das Wildschwein klug ist: “Le Manoir”

    Auf Französisch klingt alles besser. Auch “Le Manoir” hat einen feinen Klang, den man sehr schön hauchen kann. Le Manoir, très belle! Was gut klingt, muss aber nicht gut sein. “Le Manoir” ist eine unlustige französische Horrorkomödie aus dem Jahr 2017 mit schauerlich schlechten Schauspielern, die man aktuell in den Eingeweiden von Netflix finden kann. Quel malheur!

  • Netflix Tau

    Die ganze Welt ist nur ein Smart House: “Tau”

    Auch wenn uns Streamingdienste regelrecht dazu einladen, von Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang Serien und Filme zu konsumieren, hat der neue Netflix”-Film “Tau” nichts mit den feinen Wassertröpfchen am Morgen zu tun. TAU ist eine künstliche Intelligenz und eine der Hauptpersonen in dem gleichnamigen Sci-Fi-Thriller, der seit Juni 2018 abgerufen werden kann. Womit wir bereits an einer der großen Fragen des Films rühren: Ist TAU eine Person?

  • Santa Clarita Diet, Staffel 2

    Du bist eine Delikatesse: “Santa Clarita Diet”, Staffel 2

    Schon die erste Staffel der Netflix-Serie “Santa Clarita Diet” war ein Genuss der grotesken Art. Die zweite Season, die Netflix seit dem 23. März serviert, steht dem in Nichts nach. Die Erlebnisse der Familie Hammond, die ein normales Vorstadtleben geführt hat, bis Mutter Sheila (Drew Barrymore) zur untoten Menschenfleischgenießerin wurde, bleiben bizarr, ironisch und einfach sehr unterhaltsam.

  • Forbidden Games: The Justin Fashanu Story

    “Forbidden Games: The Justin Fashanu Story”

    Die “falsche” Hautfarbe, die “falsche” Sexualität und am “falschen” Ende des sozialen Spektrums geboren, aber mit einem großen Talent gesegnet, hätte Justin Fashanu der Held einer sensationellen Geschichte mit phänomenalem Happy End werden können, aber das Leben entwickelt sich nicht nach Drehbuch. Justin Fashanus Story hat kein gutes Ende, was sie tragischerweise umso erzählenswerter macht. Es ist die Geschichte des ersten Profi-Fußballers, der sich während seiner aktiven Karriere als schwul outete.

  • Alias Grace

    Die gefeierte Mörderin: “Alias Grace”

    Basierend auf Margaret Atwoods gleichnamigen Roman, der wiederum von wahren Ereignissen inspiriert wurde, entführt uns die Miniserie “Alias Grace” ins Kanada des 19. Jahrhunderts und erzählt uns die undurchsichtige Geschichte des Hausmädchens Grace Marks, das beschuldigt wird, ihre beiden Arbeitgeber ermordet zu haben. Ist sie eine eiskalte Killerin, ein naives Mädchen, eine große Verführerin oder nur eine Verrückte? Das soll ein amerikanischer Psychiater herausfinden.

  • The Babysitter

    Sie ist hübsch und sie will dein Blut: “The Babysitter”

    In Horrorfilmen gibt es in der Regel zwei Arten von hübschen, jungen Babysitterinnen: jene, die von einem irren Killer umgebracht werden und jene, die es gerade noch irgendwie schaffen, einem irren Killer zu entkommen. Die hübsche, junge Babysitterin in dieser Netflix-Horrorkomödie wird nicht von einem irren Killer verfolgt – sie ist der irre Killer.

  • Death Note Netflix

    Der Tod nutzt noch Notizbücher: “Death Note”

    Erste Seite, erster Eintrag (in Großbuchstaben): ich bin kein Fan oder Kenner der Kunstform Manga! Das ist wichtig, denn somit gehöre ich nicht zu den Menschen, die mit jener japanischen Comicreihe, auf die der US-Film “Death Note” basiert, vertraut sind. Ich habe auch noch keine der japanischen Realverfilmungen des Stoffs gesehen, geschweige denn eine Folge der Anime-Fernsehserie. Ich könnte unvorbelasteter oder sagen wir neutraler kaum sein.

  • The Keepers

    Die Qual der dunklen Geheimnisse: “The Keepers”

    Bei Filmen und Fernsehserien, die rein fiktive Geschichten erzählen, bestehe ich geradezu auf Happy Ends. Dokumentationen wie “The Keepers” erinnern mich wieder daran, warum das so ist: weil es in der Realität allzu oft kein gutes Ende gibt, weil Täter nicht zur Rechenschaft gezogen werden und Institutionen, die zu unserem Schutz gedacht sind, mitunter versagen. Manchmal sogar absichtlich.

  • Casting JonBenet Review

    “Casting JonBenet”. Eine Meta-Dokumentation

    Der Mordfall JonBenét Ramsey gehört zu den bekanntesten und mysteriösesten Verbrechen der jüngeren amerikanischen Kriminalgeschichte. An den Weihnachtsfeiertagen des Jahres 1996 wurde die sechsjährige JonBenét, die durch zahlreiche “Little Miss”-Wettbewerbe eine Person des öffentlichen Lebens war, ermordet in ihrem Elternhaus in Boulder, Colorado aufgefunden.

  • Santa Clarita Diet

    Wenn die Nachbarn als Essen vorbeikommen: Santa Clarita Diet

    Auch nach 25 Jahren Beziehung kann die bessere Hälfte einen immer noch überraschen, z.B., indem sie plötzlich anfängt, Menschen zu verspeisen. Netflix’ neuester Geniestreich “Santa Clarita Diet” zeigt uns das früher ganz normale Makler-Ehepaar Sheila und Joel Hammond aus der gepflegten Vorstadt Santa Clarita, das plötzlich morden muss, als Sheila zum Zombie wird.

  • Team Foxcatcher Review

    Die Geschichte von Team Foxcatcher

    Eine Ranch, ein Ringerteam, ein verschrobener Milliardär und schließlich ein Mord: die Doku “Team Foxcatcher” erzählt eine wahre Geschichte, die so hollywood-like ist, dass sie 2014 auch bereits als Spielfilm mit dem Titel “Foxcatcher” umgesetzt wurde. Die Doku, abrufbar auf Netflix, arbeitet nicht mit Spielfilmszenen, sondern mit zahlreichen Privataufnahmen sowie Aussagen der noch lebenden Beteiligten.

  • Murder Maps auf Netflix

    Murder Maps, Staffel 1

    Bei den Stichworten “Geschichte”, “London” und “Mörder” denkt man unweigerlich an Jack the Ripper, der noch heute Hobbydetektive auf der ganzen Welt zum Grübeln bringt. Damit tut man dem London des 19. und frühen 20. Jahrhundert allerdings Unrecht. Dort gab es nämlich noch weitaus mehr perfide Mörder, die mit schockierenden Taten die Öffentlichkeit aufschreckten.

  • Amanda Knox

    Netflix’ Amanda Knox

    Dass reale Kriminalfälle zu faszinieren wissen, ist keine neue Erkenntnis. Netflix hat das Potential, das in Dokus über tatsächliche Verbrechen steckt, nicht als erster erkannt, aber der Streamingdienst hebt diese Form des Reality-TV mit aufwendigen und exklusiven Produktionen auf ein neues Level. Nach dem Erfolg von “Making a Murderer” macht Netflix jetzt mit einer Doku über den Kriminalfall Amanda Knox auf sich aufmerksam.

  • Holidays: Filmreview

    (Keine) Angst vor Feiertagen: “Holidays”

    Acht Feiertage, acht Episoden, acht Mal die Frage, was man sich da eigentlich gerade angesehen hat. Alles in einem Film. “Holidays” ist eine Horroranthologie, die uns vom Valentinstag bis zu Silvester zeigt, wie zerstörerisch, rätselhaft und krank Feiertage doch sind.

  • “Atari: Game Over”. Als E.T. in die Wüste geschickt wurde

    1982 eroberte ein drolliger Außerirdischer mit einer Begeisterung für Telefone, die jener menschlicher Teenagermädchen gleichkam, die Kinos dieser Welt. Sein Siegeszug schien unaufhaltsam. Jeder wollte an dem Kinohit “E.T. – Der Außerirdische” von Steven Spielberg teilhaben, die Begeisterung kannte keine Grenzen. Bis E.T. sein eigenes Videospiel bekam. Damit nahm ein Drama seinen Lauf, um das sich bis heute urbane Legenden ranken. Die Dokumentation “Atari: Game Over” von 2014 geht dem Mythos nach.

  • Filmreview

    Filmreview mit Ecken und Kanten: “Der Kreis”

    Eines Freitagnachts bin ich bei Netflix zufällig über den Low-Budget-Film “Der Kreis” gestolpert, der in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln angeboten wird. Die Prämisse klang gleich vielversprechend: 50 Menschen sind in einem mysteriösen Todeskreis gefangen und müssen entscheiden, wer der einzige Überlebende sein wird.