Zeit und Geister

  • Zurück zum Buch

    Zurück zum Buch … oder nicht

    Vor fast genau einem Jahr habe ich in einem Blogbeitrag erklärt, warum ich zwar Bücher liebe, aber inzwischen den Kindle bevorzuge. Nun sitze ich hier und gestehe, in einer schweren Lesekrise zu stecken. Schuld daran ist der Kindle oder vielleicht auch nicht und die Lösung ist wieder das gute alte analoge Buch – oder vielleicht auch nicht.

  • Boitata

    Gestatten, Boitata

    Über Vampire wurde eigentlich schon fast alles, manchmal mehr als nötig („Twilight“?!), geschrieben. Von Werwölfen, Drachen und Zombies hört man ebenfalls oft, wenn auch glücklicherweise nicht in den Nachrichten. Die Darstellung von Dämonen und Geistern variiert seit jeher sehr stark, wohl auch deshalb, weil sich jeder irgendwas unter diesen Begriffen vorstellen kann und das eben auch tut. Es ist mir daher ein Vergnügen, mal eine weit weniger bekannte Sagenkreatur vorzustellen: den Boitata.

  • Fakt

    Unnützes Wissen, Chapter 7

    Der Februar ist der kürzeste Monat eines jeden Jahres. Das ist jetzt kein unnützes Wissen, sondern ein Fakt, der den meisten Mensch wohlbekannt ist und auch sein muss, andernfalls könnten einige Dinge gehörig durcheinander geraten. Einen Termin auf den 30. Februar zu legen ist zum Beispiel sehr kontraproduktiv. Da der Februar so kurz ist, konnte ich auch weniger unnützes Wissen verbreiten als in anderen Monaten. Ja, ganz recht, das ist eine Ausrede.

  • Zeireise: Tourist 1959

    Reisen aus der Vergangenheit

    Heute habe ich mal wieder Lust auf eine Zeitreise. Im doppelten Sinne. Aus meiner gigantischen Sammlung alter Fotos von Orten, an denen ich noch nie war und von Menschen, die ich nie kennen lernen durfte, habe ich ein paar Reisefotos bzw. Bilder, die als Urlaubsandenken entstanden sind, herausgepickt. Wir gehen also auf eine Reise in die Vergangenheit mit Reisen aus der Vergangenheit.

  • Lake Anne Plaza, Reston

    Die amerikanische Idylle, nach der ein Ebola-Virus benannt ist

    Im Jahr 2012 kürte das Magazin CNNMoney die Best Places to Live in America. Auf Platz 7 dieser illustren Aufzählung der lebenswertesten Orte in den USA landete die Stadt Reston im Bundesstaat Virginia. Kein schlechtes Ergebnis, aber wer weiß, ob es nicht noch besser ausgefallen wäre, wenn Reston nicht mit dem so gefürchteten Ebola-Virus in Verbindung stehen würde. Mehr noch: Reston ist von Deutschland „besetzt“.

  • Eisig: Zugefrorener See

    Fotosamstag: Eisig

    Brrrr. Sie sind wieder da, der Schnee und der Frost. So eisig wie der Januar über weitere Strecken war, präsentiert sich auch der Februar zu seiner Mitte hin. Enteisungsspray steht also wieder auf dem Einkaufszettel, zusammen mit Handwärmer, Ohrenschützer und vielleicht noch einer kleinen Spitzhacke. Für alle Fälle. Brrrr.

  • White Shirt Day

    White Shirt Day. Warum man am 11. Februar weiß trägt

    Am 11. Februar morgens vor dem Kleiderschrank zu stehen ist purer Luxus. Man muss sich keine Gedanken machen, welches Oberteil zum Wetter, zur Stimmung oder zur Handtasche der Kollegin im Büro gegenüber passt, es wird einfach ein weißes Shirt getragen. Am 11. Februar ist der alljährliche White Shirt Day.

  • Santa Clarita Diet

    Wenn die Nachbarn als Essen vorbeikommen: Santa Clarita Diet

    Auch nach 25 Jahren Beziehung kann die bessere Hälfte einen immer noch überraschen, z.B., indem sie plötzlich anfängt, Menschen zu verspeisen. Netflix‘ neuester Geniestreich „Santa Clarita Diet“ zeigt uns das früher ganz normale Makler-Ehepaar Sheila und Joel Hammond aus der gepflegten Vorstadt Santa Clarita, das plötzlich morden muss, als Sheila zum Zombie wird.

  • Unnützes Wissen, Kapitel 6

    Auch um das Jahr 2017 zu füllen gibt es mehr als genug so genanntes „unnützes Wissen“. Das sind Fakten, die normalerweise nicht zum Allgemeinwissen gehören, die äußerst selten bis nie in der Schule abgefragt werden und die bei sehr vielen Menschen nur ein Achselzucken verursachen. Quasi „Na und?!“-Fakten. Wie immer sind sie in der rechten unteren Ecke diese Blogs zu finden und werden am Anfang des nächsten Monats mit zusätzlichen Gedanken zusammengefasst.

  • Fotofalle

    Die wilde Kamera: ERWISCHT!

    Fotofalle klingt doch ziemlich negativ. Dieser Begriff lässt uns an dokumentierte Fehltritte denken, an peinliche Gesichtsausdrücke, ruinierte Dates und eine grauenhafte Schlagzeile auf der Titelseite der BILD. Da macht sich ein Ausdruck wie „Wildkamera“ schon besser. Das klingt ursprünglich, nach Entdeckung und Abenteuer. Am Ende ist eine Wildkamera aber nichts anderes als eine Fotofalle – und das soll sie auch sein.

  • Kuriose Erfindungen: Tomatenschmerzmesser

    Kuriose Erfindungen: Tomatenschmerzmesser

    Seit dem Animationshit „Sausage Party – Es geht um die Wurst“ aus dem Frühjahr 2016 mag sich der eine oder andere Filmfan in heimlichen Sekunden fragen, ob unsere Lebensmittel nicht vielleicht tatsächlich Gefühle haben und Schmerzen empfinden, wenn wir sie z.B. aufschneiden, kleinhacken, ausnehmen, braten, kochen und letztendlich mit unseren Zähnen zermahlen. Einer hat sich darüber bereits vor über 50 Jahren Gedanken gemacht – und es untersucht.

  • Clickbaiting

    Clickbaiting aus der Maschine

    Stolz ist keiner von uns darauf, aber getan haben es schon die meisten von uns: einen Clickbait angeklickt. Diese Headlines, die uns versprechen, dass wir gar nicht fassen können, was wir erfahren, die uns 10 schockierende Geheimnisse enthüllen wollen oder angeblich 6 Tipps preisgeben, die das Leben für immer verändern werden. Hier anklicken und du brauchst nie wieder einen Arzt, da anklicken und du willst nie wieder in ein Auto steigen. Clickbaiting, das ist eine der groteskesten Kunstformen des frühen 21. Jahrhunderts.

  • Schnee

    Geschichten zum Schnee

    Der Name Egon war seit den Zeiten von DDR-Machtmensch Egon Krenz nicht mehr so oft in den deutschen Medien zu vernehmen wie jetzt rund um den 13. Januar 2017, da uns ein als Egon betiteltes Sturmtief kräftig Schnee mitgebracht hat. Die Egon’ische Schneemenge entspricht ungefähr der Schneemenge, die wir gerne zu Weihnachten gehabt hätten.

  • Vergessen: Alter Koffer

    Fotosamstag: Vergessen

    Zurückgelassen, weggeworfen, ignoriert oder – um es etwas euphemistisch zusammenzufassen – vergessen: unsere Umgebung ist voll von Gegenständen, die dort nicht hingehören, die verrotten, vermodern und in keinster Weise ihrem eigentlich Zweck zugeführt werden. Seien es Kleidungsstücke, Werkzeuge, Spielsachen oder Behältnisse.

  • Freistaat Flaschenhals

    Die fast vergessene Mikronation Freistaat Flaschenhals

    In Zeiten, in denen Nationen aus Staatenbündnissen austreten, austreten wollen oder drohen, auszutreten, kann man ruhig mal an den Freistaat Flaschenhals erinnern, eine kuriose Mikronation auf deutschem Boden, die lange schon Geschichte ist, aber eher selten im Geschichtsunterricht behandelt wird.

  • Wissen

    Unnützes Wissen, Level 5

    Nachdem die First Edition unter dem Motto stand, wann, wo oder für wenn die unnützen Fakten vielleicht nützlich sein könnten, der zweite Teil  die Fakten im Hinblick auf die Bedeutung für mich zusammenfasste, Part 3 davon handelte, was die Fakten in speziellen Lebenssituationen bringen und Runde 4 die Fakten in Bezug zur US-Wahl setzte, kombiniere ich für Level 5 einfach  all diese Präsentationsformen. Vorsicht, es geht wieder sinnlos zu.

  • Dachboden der Geschichte

    Dachboden der Geschichte

    So, das war’s. 2016 kann verschnürt, in einen Karton gepackt und auf dem Dachboden der Geschichte verstaut werden. Vielleicht werden wir in einigen Jahren auf den Dachboden gehen und uns besonders bemühen, diesen Karton zu ignorieren. Oder wir werden ihn schon nächstes Halloween wieder hervorholen, um uns als 2016 zu verkleiden. Es gibt wahrlich weniger schaurige Kostüme.

  • Flip Flop Methode

    Einfach mal andersherum: die Flip-Flop-Methode

    Nach den zwei klassischen Kreativtechniken der Reizwortanalyse und der Inspiration durch alte Fotos widme ich mich einer Technik zur Ideenfindung, die alles auf den Kopf stellt: die Flip-Flop-Methode. Diese Herangehensweise basiert auf der Annahme, dass wir Negatives schneller erkennen und besser analysieren können als Positives. Anders wären wir wohl auch nie aus der Steinzeit herausgekommen und fänden es immer noch absolut super, in kalten Höhlen zu hausen und uns grunzend zu unterhalten.