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Urlaub in Hooksiel, Part 2: Strand Hooksiel

Strand Hooksiel

Urlaub in Hooksiel, Part 2: Strand Hooksiel

Wenn man Urlaub an der Nordsee macht, dann will man selbstverständlich auch etwas von der Nordsee haben. Das heißt Strand, Dünen, Wellen, Watt und Muscheln. All das kann Hooksiel bieten, auch wenn die Dünen offen gestanden etwas schmächtig sind.

 

Der Strand von Hooksiel wurde künstlich angelegt und befindet sich ein paar Kilometer vom Stadtkern entfernt. Er gliedert sich in die Bereiche Textilstrand, FKK-Strand und Hundestrand. Zudem besitzt der Hooksieler Campingplatz noch seinen eigenen Strandabschnitt. Ich habe keine Hunde, fahre keinen Wohnwagen und trage gerne Kleidung, daher habe ich nur den Textilstrand genutzt.

 

Textilstrand Hooksiel

 

Hooksiel Strand: Textilstrand

 

Der Textilstrand ist zwischen 50 und 70 Meter breit, sauber und mit nummerierten Strandkörben versehen, die abschließbar sind – kurioserweise passte auch der Schlüssel eines anderen Korbes in das Schloss unseres Strandkorbes. was das Sicherheitskonzept etwas in Frage stellt. Es gibt am Textilstrand ein Gebäude mit Kiosk, Toiletten, Duschen und Umkleidekabinen sowie neben dem Gebäude mehrere Duschen für die Füße. Während der Hauptsaison sind vor dem Strandgebäude außerdem verschiedene Stände zu finden, an denen es warme und kalte Küche, Getränke und Süßwaren gibt. Hier sollte man allerdings bisweilen viel Geduld mitbringen, da das System leicht chaotisch ist. Für jeden der Strandbereiche gibt es einen eigenen kostenfreien Parkplatz. Die Strandnutzung selbst ist nur für Besitzer einer Kurkarte kostenlos, andernfalls sind – zumindest nachmittags – 3 Euro fällig.

 

Hooksiel Strand: Ebbe

 

Man muss die Nordsee nicht zwangsläufig zum Baden nutzen. Während der Ebbe kann man fröhlich durchs Watt spazieren, aber dazu komme ich in einem späteren Beitrag noch. Daneben sind auch Aktivitäten wie faul im Sand liegen, Sandburgen bauen, Muscheln sammeln, Leute beobachten, Beachvolleyball spielen, Möwen anschreien, Sandburgen wieder zerstören und gedankenverloren herumspazieren sehr gefragt. Ich z.B. habe den Strand genauestens erkundet und dabei zufällig die Überreste einer untergegangenen Zivilisation entdeckt, was aber eigentlich nicht schwer war, denn mir wurde die Richtung vorgegeben:

 

Strand Hooksiel: SandburgStrand Hooksiel: Pfeil im Sand

 

 

 

 

 

 

 

Hooksiel Deich

 

Strand Hooksiel: Deich und Wiesenstreifen

 

Hinter dem Strand liegt, vom Meer aus gesehen, ein Wiesenstreifen von rund 150 Meter Breite. Darauf folgt der Deich, der die Küste vom Rest der Welt trennt und auf dem zahlreiche Schafe grasen. Der Deich kann – auf eigene Gefahr, wie Schilder betonen – zu Fuß erkundet werden. Diese Gefahr zeigt sich vor allem in Form kleiner, dunkler Tretmienen, die von den Schafen rücksichtslos überall platziert werden. Ansonsten kümmern sich die Schafe herzlich wenig um zweibeinige Besucher und unterbrechen ihre Betätigung als lebende Rasenmäher so gut wie nie. Hunde darf man allerdings nicht mit auf den Deich nehmen.

 

Strand Hooksiel: Deich

 

Hooksiel Außenhafen

 

Strand Hooksiel: Außenhafen

 

Der Außenhafen, der den Alten Hafen von Hooksiel abgelöst hat, befindet sich neben dem Textilstrand. Hier kann man die Schiffe und Boote betrachten, hobbyfotografisch möglichst viele Makroaufnahmen von Tauen, Anker und anderem Schiffszubehör machen und in Fisch-Restaurants essen. Weniger empfehlenswert ist es, direkt am Müllcontainer zu parken, der die Mutter aller Fischgerüche ausströmt. Aus Gestank wird man zum Glück klug.

 

Strand Hooksiel: Außenhafen

 

Anmerkung

Sollte bei jemandem Interesse daran bestehen, eines oder mehrere der Bilder für kommerzielle bzw. nicht-kommerzielle Zwecke in Web oder Print zu nutzen, bitte melden.
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