Zeit und Geister

  • Witz über Eier

    Blödauge und ein Witz über Eier

    Als „Blödauge“ bezeichnen sich nicht nur zwei Fünfjährige beim Streit um den Spielzeugbagger im Sandkasten, es ist auch der Name eines Reptils aus der Familie der Blindschlangen. So etwas kann man natürlich über die Allzweckwaffe Google ganz leicht herausfinden – und dabei möglicherweise etwas Eigenwilliges bemerken.

  • Als ein Panzerwagen gegen ein Pferd verlor

    Als ein Panzerwagen gegen ein Pferd verlor

    Das 20. Jahrhundert war noch jung, die beiden großen Kriege, die Europa für immer verändern sollten, noch nicht absehbar, als die militärtechnische Zukunft ihren Anfang nahm und zunächst krachend an der Vergangenheit scheiterte. Das ist die Geschichte des Austro-Daimler Panzerwagens.

  • Skandinavien

    Mit Deichsel und Amboss

    Im nunmehr vierten Teil meiner Blogserie „Spass mit Wappen“ richte ich den Blick gen Skandinavien. Auch hier im Norden Europas haben Stadt- und Gemeindewappen eine lange Tradition. Stürzen wir uns also von finnischen Türmen in die schwedische Sonne. Mit Deichsel und Amboss.

  • Das Y-Namen-Syndrom

    Alle, die mit „Pippi Langstrumpf“ aufgewachsen sind, müssen jetzt besonders tapfer sein. Es ist nämlich äußerst wahrscheinlich, dass Pippis guter Freund Tommy später eine kriminelle Karriere hingelegt hat und hinter den schwedischsten aller schwedischen Gardinen gelandet ist. Denen aus Eisen und ohne Blümchenmuster. Darauf lässt zumindest das so genannte Y-Namen-Syndrom schließen.

  • Alte Postkarten: Rückseite

    Alte Postkarten und Kinder wie gemalt

    Eigentlich hatte ich nie vor, mich mit alten Postkarten zu beschäftigen. Die waren mir immer zu kitschig, werden auf Flohmärkten teilweise für lächerlich hohe Summen gehandelt und die Texte auf den Rückseiten zu entziffern macht so viel Spaß wie die Entschlüsselung eines russischen Geheimcodes. Doch wenn man alte Fotos sammelt, kommt man auf Dauer um das Thema alte Postkarten gar nicht drumherum.

  • Zahn der Zeit

    Eine Betrachtung der Zeit

    Die Zeit ist ein äußerst vielseitiges Konzept. Sie kann rasen und stillstehen, man kann sie verlieren, während andere sie finden, sie heilt Wunden und setzt Zeichen, sie ist Geld, das gestohlen oder verschwendet wird, sie dreht sich nie um und sie zeigt jedem unnachgiebig ihre Zähne.

  • Wald: Bäume

    Fotosamstag: Wald

    Wenn ich glaube, im Wald zu stehen, nutze ich zumeist die Gelegenheit, ein paar Fotos zu schießen. Ich mag die Atmosphäre von Wäldern. Diese Stille gepaart mit dem Mysteriösen und etwas Unheimlichen. Nur eines mag ich an Wäldern überhaupt nicht: Zecken.

  • Super 8 Kamera

    Alles Bauer C3 Super

    In unserer heutigen Zeit kann es ja durchaus passieren, dass du versehentlich die Kamera deines Laptops offen lässt und ein Jahr später den Oscar für den besten Experimentalfilm gewinnst. In den 1960er Jahren war die Kameratechnik lange nicht so smart. Dafür war sie super  … 8. Wie die Bauer C3. Die war auch ziemlich Super (8).

  • Wappentier: Wappen

    Niedlich so ein Wappentier

    Weiter geht es mit den Wappen. Diesmal stehen solche Stadt- und Gemeindewappen im Mittelpunkt, die ein Tiermotiv zeigen. Als so genannte Wappentiere werden sowohl echte Tiere als auch Fabelwesen verwendet. Der König unter den Wappentieren ist identisch mit dem König des Dschungels: der Löwe. Ihn trifft man ausgesprochen häufig als Hauptmotiv eines Wappens an. Seine diversen Fressfeinde und Beutetiere kommen aber auch durchaus zu ihren Ehren.

  • Das seltsame Ausstiegsverhalten

    Es sind in den letzten Jahren die einen oder anderen humorigen Bücher und netten Zeitungsglossen über die diversen Eigentümlichkeiten im öffentlichen Nahverkehr erschienen. Ein Thema wird dabei zumeist wenig angesprochen, obwohl es erstaunlich variantenreich und komplex daherkommt: das Aussteigen.

  • Zwei unechte Schweine

    „Ein Haufen toter Schweine“. Der Alltag eines Berufsmörders

    Der Autor Warren Ellis glaubt an den amerikanischen Traum … als etwas, das man genüsslich auseinander nehmen und in richtig spitze, kleine Einzelteile zerlegen kann. In seinen Romanen „Gott schütze Amerika“ und „Gun Machine“ hält der gebürtige Brite der amerikanischen Kultur knallhart den Spiegel vor und schont die Leser dabei nicht mit Beschreibungen von Gewalt und Unmoral. Wer da lieber erst einmal eine kleinere Dosis kosten möchte, der kann dies mit Ellis‘ Kurzgeschichte „Ein Haufen toter Schweine“ wunderbar tun.

  • „Atari: Game Over“. Als E.T. in die Wüste geschickt wurde

    1982 eroberte ein drolliger Außerirdischer mit einer Begeisterung für Telefone, die jener menschlicher Teenagermädchen gleichkam, die Kinos dieser Welt. Sein Siegeszug schien unaufhaltsam. Jeder wollte an dem Kinohit „E.T. – Der Außerirdische“ von Steven Spielberg teilhaben, die Begeisterung kannte keine Grenzen. Bis E.T. sein eigenes Videospiel bekam. Damit nahm ein Drama seinen Lauf, um das sich bis heute urbane Legenden ranken. Die Dokumentation „Atari: Game Over“ von 2014 geht dem Mythos nach.

  • Warum es am Hundeäquator schweinekalt ist

    In einer deutschen Wohngegend kommt es schon mal vor, dass ein Hausbesitzer eine Grenze auf seinem Grundstück zieht und verkündet, dass bis weiter als hier Nachbars Pudel keinesfalls kommen darf, sonst gibts Stunk. Was in Deutschland eindeutig nach Spießbürgertum klingt, wird in Grönland mit dem Hundeäquator traditionell etwas ernster genommen.

  • Alte Fotosammlung

    Zeitreise zur Zugspitze

    Als höchster Berggipfel Deutschlands lockt die Zugspitze in den Ostalpen schon seit Generationen Menschen an, die hier Wintersportaktivitäten nachgehen, die Aussicht genießen, klettern, wandern, sich wünschten, sie hätten besseres Schuhwerk angezogen – und fotografieren. In meiner großen Sammlung alter Fotos finden sich daher nicht überraschend einige Aufnahmen aus den Ostalpen. Die Zugspitze früher, wie war sie denn so?

  • Ostereier färben

    Fotosamstag: Ostereier färben

    Kann es am Samstag vor Ostern – und er heißt tatsächlich Karsamstag, nicht Ostersamstag – ein anderes Thema geben als Ostereier färben? nEIn! Meine Ostereifärberei 2016 habe ich in ein paar Schnappschüssen festgehalten. Es sind sehr viele Eier zu schaden gekommen.

  • Spaß mit Wappen: Wappenkunde

    Löwe an der Leine und heiliger Drachentöter

    Was bisher geschah: am 13. März habe ich einfach mal damit begonnen, über Wappen zu schreiben. Dem Ganzen habe ich den Namen „Spaß mit Wappen“ gegeben. Nun die Fortsetzung: ich schreibe weiter über Wappen. In diesem zweiten Teil sehe ich mir einige Wappen aus deutschsprachigen Ländern an, die mitunter viel Spielraum für Interpretationen lassen.

  • Musketier-Rock

    Dance with D’Artagnan. Der Musketier-Rock

    Aufruhr in der Musikwelt. Eine neue Band aus deutschen Landen schickt sich an, mit einer revolutionären Musikrichtung, frisch importiert aus dem 17. Jahrhundert, die Charts zu erobern. Der Musketier-Rock ist geboren! Getreu dem Motto: Einer für alle und keiner weiß, was das soll.

  • Wassermühle

    Sava Savanović. Der Vampir von der Mühle

    Der Vampirmythos hat einen Repräsentanten, von dem jeder schon einmal gehört hat, auch diejenigen, die sich den „Twilight“-Filmen und „Vampire Diaries“ dieser Welt verweigern: Graf Dracula. Der Obermufti unter den Blutsaugern scheint in seiner Popularität konkurrenzlos, bis man einen genaueren Blick nach Serbien richtet.