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Dachboden der Geschichte

Dachboden der Geschichte

So, das war’s. 2016 kann verschnürt, in einen Karton gepackt und auf dem Dachboden der Geschichte verstaut werden. Vielleicht werden wir in einigen Jahren auf den Dachboden gehen und uns besonders bemühen, diesen Karton zu ignorieren. Oder wir werden ihn schon nächstes Halloween wieder hervorholen, um uns als 2016 zu verkleiden. Es gibt wahrlich weniger schaurige Kostüme.

Flip Flop Methode

Einfach mal andersherum: die Flip-Flop-Methode

Nach den zwei klassischen Kreativtechniken der Reizwortanalyse und der Inspiration durch alte Fotos widme ich mich einer Technik zur Ideenfindung, die alles auf den Kopf stellt: die Flip-Flop-Methode. Diese Herangehensweise basiert auf der Annahme, dass wir Negatives schneller erkennen und besser analysieren können als Positives. Anders wären wir wohl auch nie aus der Steinzeit herausgekommen und fänden es immer noch absolut super, in kalten Höhlen zu hausen und uns grunzend zu unterhalten.

Siebzehn

Die Jahre mit der 17

„2016 war kein so wirklich gutes Jahr“. Das schrieb ich bereits Ende November, noch vor dem Anschlag in Berlin. Was wird uns wohl 2017 bringen? Lösungen oder noch mehr Probleme? Ich schaue, um die Gegenwart in all ihren Facetten zu verstehen und zu akzeptieren, ja gerne in die Vergangenheit. Was passierte denn in anderen Jahren, deren Endziffer die 17 war, auf der Welt? Ist die 17 ein gutes oder eher ein schlechtes Omen?

Fotosamstag: Frohe Weihnachten

Ein Fotosamstag an Heiligabend, da ist das Thema selbsterklärend. Ich denke, mit dieser kleinen Sammlung sage ich mehr als deutlich „Frohe Weihnachten“. Feiert schön, lasst euch beschenken, habt Spaß, genießt die besinnliche Zeit. Wer möchte, kann auch gerne etwas singen.

Die Weihnachtsgeschichte

Lukas, Kapitel 2

Der 19. Dezember 2016 fing wie ein ganz normaler Tag an. Ein Tag, an dem ich mich noch ein bisschen über einen Verkehrsstau vom Samstag zuvor auslassen konnte. Das war legitim. Ich konnte nicht ahnen, was an dem Abend geschehen würde. Der Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin war ein Schock, der erst einmal alles andere, was einem gerade noch wichtig erschien, so unfassbar banal wirken ließ. Aber auch am nächsten Tag ging das Leben mit all seinen Banalitäten weiter.

Stauerlebnis

Sie nannten es „Verkehrsstörung“

„Eine Meldung betrifft Ihre Route“. Diese Worte hört man nicht gerne von der Frau aus dem Navi. Wenn sie dann allerdings von einer „Verkehrsstörung“ spricht, macht sich erst einmal Erleichterung breit, dass wenigstens kein Stau vor einem liegt.“Mittlere Geschwindigkeit 30 Stunden Kilometer“ klingt ja auch nicht so schlimm. Tja, wir sind wirklich voll drauf reingefallen. Von wegen Verkehrsstörung. Klarer Fall von FakeNews!

Damoklesschwert

Wer hängte eigentlich das Damoklesschwert auf?

Noch befindest du dich in einer komfortablen Situation. Ein schönes Haus, ein großer Wagen, ein dickes Bankkonto. Aber über dir hängt es bereits viel zu tief und sehr scharf – das Damoklesschwert, das darauf wartet, dich zu durchbohren. Jeden Moment könnte die Polizei deine Villa stürmen und dich wegen Steuerbetrugs festnehmen. Oder deine Frau bringt dich für das Erbe um die Ecke. Wie kam das Damoklesschwert bloß über deinen Kopf?

Bildergeschichten: Album

Bildergeschichten – Geschichten bilden

Nicht nur die von mir bereits thematisierte Reizwortanalyse ist ein beliebter Trick gegen besonders hartnäckige Formen der Schreibblockade, auch die Inspiration durch alte Fotos wird gerne gegen tiefsitzende Ideenlosigkeit empfohlen. Wenn das ein Wundermittel wäre, hätte ich bereits mindestens 20 Bestseller geschrieben und das Internet mit Kurzgeschichten und Essays geflutet. Bei der Menge an alten Fotos, die ich durch meine Photographica-Leidenschaft besitze, stünde mir quasi der Nobelpreis für Literatur zu.

Fotosamstag: Wege

Viele von ihnen führen nach Rom, manche sind steinig und schwer oder aus Holz gemacht, aber ohne sie kämen wir nie ans Ziel, zumal einige sogar selbst das Ziel sind, wie Konfuzius sagt (und der muss es wohl wissen): die Wege. Was wären wir nur ohne Wege? Vermutlich sehr oft unpünktlich.

Unnützes Wissen

Unnützes Wissen, Runde 4

Der November 2016 stand ganz im Zeichen der Präsidentschaftswahl in den USA und ihres erdbebenartigen Ausgangs. Meine angenehm nicht-postfaktischen Fakten der unnützen Art, gut platziert in dem unteren rechten Swing State dieses Blogs, hatten rein gar nichts mit jener Wahl zu tun. Klares No. Wie hier noch einmal gesammelt dargestellt, ging es vielmehr um Komponisten, Teufelstäler, irreführende Filmtitel und Störche.

Der Dachs und die Kelten

Der Dachs und die Kelten

Der Dachs ist ein Säugetier aus der Familie der Marder und kommt besonders in Europa und Asien vor. Die Kelten waren eine europäische Volksgruppe der Eisenzeit, die sich vor allem über die Gebiete der heutigen Nationen/Regionen Schottland, Irland, Cornwall (England) und Bretagne (Frankreich) erstreckte, aber in ihrer Blütezeit fast in ganz Europa heimisch war, auch in Teilen Deutschlands, Osteuropas und Italiens.

Antike Quellen und die fünf wichtigen Fragen

Die Antike fasziniert. Das alte Griechenland der Philosophen, die uns die Demokratie lehrten, und das alte Rom der Kaiser, Gladiatoren und Sklaven, die uns Straßenbau und lateinische Kraftausdrücke brachten, inspirieren Schriftsteller und Filmemacher immer wieder aufs Neue. Vieles von dem, was wir über die Antike wissen, verdanken wir antiken Werken. Aber obacht, ein bisschen „Lügenpresse“ kann auch in diesen alten Schriftrollen stecken.

Jahresrückblicke

Jahresrückblickshauptsaison

Wenn die Städte im hellen Schein von Lichterketten erstrahlen, die Wohnung nach Spekulatius duftet und morgens Glühwein statt Kaffee in den Tassen der Arbeitskollegen schwappt, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat: bald ist wieder die Zeit der großen Jahresrückblicke. Ich möchte ja nicht vorgreifen, aber so richtig lustig wird das diesmal nicht.

Fragen ans Netz

Fragen-ans-Netz.de

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Viele Kinder beherzigen das schon von Natur aus und erfreuen die Erwachsenen tageszeitunabhängig mit Fragen, die sich im Sinne einer vorpubertären sprachlichen Ökonomie meist auf ein knackiges „Warum?“ beschränken. Je älter die Kinder werden, desto seltener vertrauen sie auf Eltern, Lehrer oder die großen Geschwister als Informationsquelle, sondern wenden sich an ein Medium, das nie nur mit „DARUM!“ antwortet: das Internet.